In unserer Generation spiegeln uns oft unseren erwachsenen Kinder oder unser Lebenspartner ein Verhalten, an dem uns nach vielen Jahren plötzlich Dinge beginnen zu triggern – nicht zuletzt aufgrund der veränderten Lebenssituation.

Auch können uns unsere alt gewordenen Eltern triggern, weil sie uns womöglich spüren lassen, nicht gut genug zu sein. 
Ich denke, wichtig ist, bewusst die Entscheidung zu treffen, ob man ein Verhalten bei sich verändern möchte.
Wenn du diese Frage mit “JA” beantwortest, gilt es, dran zu bleiben und sich folgender Schritte bewusst zu sein:

1. Welches Verhalten von anderen Menschen triggert mich?

2. Akzeptiere dieses Verhalten als notwendigen Schlüssel, um negative Glaubenssätze zu entlarven.

3. Finde heraus, was dieses Verhalten mit dir zu tun hat.

4. Sei deinem Gegenüber dankbar für diese Entdeckung, denn nur dadurch erkennst du, wo du bei dir selber nochmals hinschauen darfst. 

5. Schenke diesem Verhalten eine neue Bedeutung und kreiere neue Glaubenssätze, die freud- und liebevoller sind.

Mache dir ruhig Notizen und reflektiere sie.
Diese Erkenntnisse, die du daraus gewinnst, können ein Meilenstein sein, für ein harmonisches, ausgefülltes Leben in der 3. Lebensphase.

Hier ein weitere wichtiger Tipp zur Lösung: Versuche heraus zu finden, was die wahre Botschaft ist, die hinter der Eigenschaft des Anderen verborgen ist und dich triggert.

Beschreibe das von dir negativ empfundene Verhalten mit Eigenschaftswörtern. 
Du wirst schnell merken, dass diese von deinen eigenen Gedanken und Glaubessätzen negativ besetzt sind.
Wenn du Worte benutzt wie: egoistisch, ängstlich, arrogant, besserwisserisch, faul usw. 
Versuche sie im ersten Schritt positiv zu formulieren und erkenne dann die Botschaft, die dieser, dir vorgehaltene Spiegel, wirklich zeigen will. 
Aus egoistisch wird selbstwürdigend, stellt sich selbst in den Mittelpunkt seines Lebens.
Aus arrogant wird selbstsicher.
Aus besserwisserisch wird intelligent, gescheit.
Aus faul wird: Bedürfnisse gehen vor Pflichten
Aus diesen positiven Formulierungen erkennst du ganz schnell, entweder eine Eigenschaft oder Stärke, die du dir selber verbietest oder du erkennst ein Urteil oder ein Verbot, welches aufzulösen gilt.  
Notiere die Eigenschaften, die dich immer wieder bei bestimmten Personen triggern auf ein Blatt in eine linke Spalte und versuche in der rechten Spalte diese Eigenschaften positiv zu benennen. 

Mit diesem Wortspiel kommst du dir selber auf die Schliche und bist in der Lage, Be- und Verurteilungen Anderer zu erkennen, zu entlarven und zu transformieren.

Diese Idee stammt aus dem Buch von Christa Kössner „Die Spiegelgesetzmethode“

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