Evening Meditation for a Better Sleep. Senior Woman Meditating in Lotus Position at Home

Meditation

Es gibt zwei Meinungen über Meditation:

Erstens: So ein esoterischer Schnickschnack.

Zweitens: Jeder, der was auf sich hält, muss heutzutage meditieren.

Ich habe früher selber so gedacht. Ich hatte überhaupt keinen Bezug zur Meditation –

bis ich es ausprobiert habe. Mittlerweile verändert Meditation mein Leben.

Es hat sich mir eine neue Welt eröffnet. Ich bin ausgeglichener, fokussierter und mehr in meiner Mitte. Obwohl ich vor der Meditation gar nicht wusste, wo oder was meine Mitte ist.

Was ist Meditation überhaupt?

Grundsätzlich sind wir im Rad unserer Gewohnheiten gefangen.

In unserem Alter, entweder in oder kurz vor der Rente, haben wir Gedanken wie:

Was wird in der Rente? Reicht das Geld? Wie wird das mit der Partnerschaft? Was geschieht gerade in der Welt? Was habe ich für Träume, passen die zu den Erwartungen meiner Kinder, Enkel und meines Partners? Bleibe ich gesund? Wie wird der Sinn des Lebens aussehen, nach dem Wegfall meiner Tätigkeit?

Mit all dem beschäftigen wir uns, statt unser Leben einfach und wahrhaftig zu genießen

und es zu fühlen.

Mit dieser Gewohnheit des Denkens vermiesen wir uns oft selbst unsere Stimmung.

In dem Moment, in dem wir morgens die Augen öffnen, neigen wir dazu, uns alle Widrigkeiten, die uns gerade beschäftigen in unser Gedanken zu „holen“.

Beginnst du den Morgen mit einem Lächeln, mit einer Meditation und denkst an die Dinge, die dein Leben erfüllen, dass nimmt dein Tag einen anderen Verlauf.

Meditation ist der Zustand des Gewahrseins. In diesem Zustand sind wir komplett achtsam im Jetzt. In der Meditation bist du im gegenwärtigen Moment und weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Hier erlebst du pures Sein. Hier kann Heilung stattfinden.

Unsere Gedanken formen unsere Welt

Wir lesen eine negative Schlagzeile (Corona) und unser Körper kreiert dazu das passende Gefühl, und schon ist unser Körper in einer Stresssituation.

Die meiste Zeit des Tages verbringen wir in einer Art Autopilot-Modus.

Was heißt das? Wir leben „automatisch“. Was ist zu tun? Wir machen es! Was ist zu organisieren? Wir tun es! Was wird von uns erwartet? Wir versuchen so zu handeln, dass es für alle anderen passt!

Wir denken nicht mehr darüber nach, wie beim Autofahren. Eine Situation, ein Gedanke taucht auf und wir reagieren aus unseren alten Erfahrungen, aus unserem Unterbewusstsein heraus und reagieren nur noch statt zu agieren, eigene Impulse zu setzen, zu fühlen, was sich für uns gerade gut anfühlt.

Für ein Leben voller Freude und Erfüllung ist es aber wichtig, ein Verhalten zu kultivieren, das uns Freude und Glück verspricht, und dazu sind wir auch fähig.

Dies ist nichts Utopisches oder Unerreichbares.

Was sagen jetzt einige von euch in Gedanken? Ja, aber das Leben ist kein Ponyhof!

Wer sagt denn das? Wer bestimmt, dass dein Leben sich nicht so abspielt, wie du es gerne hättest?

Meistens versuchen wir von außen etwas zu ändern – aber der Weg zur wahren Veränderung liegt in uns selbst.

Oftmals sind es nur kleine Veränderungen, die unser Leben glücklicher und erfüllter machen können.

Die Meditation ist ein magisches Tool, um den Zugang zu deinem Inneren zu bekommen.

Alles was es braucht für mehr Freude in deinem Leben ist, dass du Schönes wahrnimmst und dafür die Dankbarkeit auch fühlst.

Dankbarkeit ist der wichtigste Schlüssel zu deiner Lebensfreude

Aus diesem Grund solltest du dir Zeit für dich nehmen – Zeit auch für Meditation!

Meditation ist eine Achtsamkeitstechnik, bei der du deinen Blick von außen nach innen richtest.

Stell dir deine Meditation wie ein Kino vor, in dem du dir deinen Lieblingsfilm aussuchst.

Auf der Leinwand werden deine Gefühle und Gedanken wie in einem Film abgespielt. Du bist der Zuschauer, du kannst dich jederzeit fragen, ob dir dieser Film gefällt, ob du ihn weiter schauen oder ob du einen anderen Film anschauen möchtest.

Mittlerweile ist es ja wissenschaftlich erwiesen, welche Vorteile die Meditationspraxen haben:

  • gut fürs Nervensystem
  • Gesundheit
  • du wirst ausgeglichener
  • du wirst achtsamer im Umgang mit dir
  • du lernst besser mit deinen Gedanken und Gefühlen umzugehen
  • du kannst deine Aufmerksamkeit bewusst lernen
  • du reagierst resistenter auf Stress, Druck und Konflikte
  • du verbindest dich mit dem gegenwärtigen Moment und bist im Hier und Jetzt, anstatt in der Vergangenheit und der Zukunft

Vier Schritte zur Meditation:

Du kannst nichts falsch machen, es gibt kein richtig oder falsch, es darf sich für dich gut anfühlen!

Setz dich in Ruhe hin und suche dir einen Platz, an dem du ungestört bist und bequem sitzen kannst. Zu Beginn reichen wirklich nur ein paar Minuten. Aber diese sollten frei von Störungen sein. Du kannst dich auf einen Stuhl oder im Schneidersitz hinsetzen. Zu Beginn besser nicht legen, da ist die Gefahr des Einschlafens zu groß.

Lege die Hände auf die Oberschenkel, mit den Handflächen nach oben, nimm die Schultern nach oben zu den Ohren und rolle sie ganz genüsslich zurück, sodass sich deine Wirbelsäule aufrichtet und dein Herz öffnet. So wirst du gerader und präsenter.

Wenn du einen bequemen Sitz gefunden hast, dann atme mehrfach durch die Nase ein und den Mund wieder aus.

2. 

Nimm deinen Atem wahr. Konzentriere dich auf ihn, so kommst du in deiner Gegenwart an.

Nun lasse ihn regelmäßig und frei fließen.

Beobachte, wie dein Atem in deinen Körper fließt und wieder hinaus.

Wenn ein Gedanke kommt, mach es dir bewusst und richte deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Atem.

3.

Bleib fokussiert!

Immer wieder werden Gedanken kommen, die dich ablenken können (was du noch tun wolltest, was du kochen wirst, usw).  Es ist völlig normal, dass du am Anfang öfter abschweifst mit deinen Gedanken, hier lernst du deinen Fokus beizubehalten. Hole dich immer wieder zurück.

Das kann auch positive Effekte im Alltag haben, weil du dich dann auch hier besser auf das fokussierst, was du gerade machst.

Bleibe bei dir!

Immer wenn deine Gedanken kommen, nimm sie wahr, verurteile dich nicht und hole deinen Fokus und deine Energie und deine Aufmerksamkeit bewusst zurück.

4.

Schließe die Meditation bewusst ab.

Nicht einfach aufstehen, sondern ruhig wieder im Hier und Jetzt ankommen und Meditation abschließen.

Ein schöner Abschluss, den ich verwende, ist, die Hände in Gebetshaltung vor den Körper bringen und deinen Kopf neigen, um dich vor dir zu verbeugen.

Bedanke dich bei dir, dass du dir die Möglichkeit geschenkt hast, dich mit deiner inneren Kraft zu verbinden.

Atme noch einmal tief und aus und wenn du soweit bist, öffne die Augen und komme zurück ins Hier und Jetzt.

Zu Beginn würde ich einen Monat lang jeden Tag einige Minuten der Stille nehmen, hinsetzen und meditieren. Am Anfang dürfen es nur 3-5 Minuten sein, die du dann langsam steigern kannst.

Es wird dir immer leichter fallen, es ist auf jeden Fall eine Sache der Übung.

Ich wünsche dir beim Ausprobieren viel Spaß. Solltest du Fragen haben oder nicht zurechtkommen, dann schreib mir einfach unter info@sabine-linser.com

Außerdem wird es auf meinen Kanälen bald zur Meditation noch einige Angebote geben, die du sehr gerne wahrnehmen kannst.

Ich werde dich rechtzeitig darüber informieren. In diesem Sinne ist meine Herzens-Empfehlung, beginne mit Meditation, damit auch für dich das glückliche altern deine eigene Entscheidung wird.

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